Geballtes Expertenwissen für ein Naturprodukt

Am Anfang steht das Green Leaf Threshing und die Primary. Sie ist der erste Schritt in der Zigarettenherstellung. Hier wird der Rohtabak in verschiedenen Prozessschritten so vorbereitet, dass er anschließend von den Zigarettenmaschinen reibungslos weiterverarbeitet werden kann. Haunis Tochterunternehmen Garbuio ist weltweiter Marktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Anlagen für die Tabakaufbereitung – prozessbegleitend und qualitätsorientiert.

Neuheiten

One Primary, One Team

Ressourcen und Know-how bündeln, Effizienz steigern: Mit der Neuorganisation der Primary-Organisation erweitert Hauni die Lösungskompetenz für Kunden in aller Welt.

Eine scharfe Sache

Ein Upgrade des Hauni KT 2-Tabakschneiders steigert bei der Luxemburger van Landewyck-Gruppe Maschinenverfügbarkeit und Produktqualität.

Primary 4.0

Auch in der Primary zählt „Smart Factory“ zu den zentralen Innovationstreibern. Mit der Primary Solution for Intelligence Optimization PSIO zeigt Hauni, wohin die Reise geht.

Vom grünen Blatt zum vollen Aroma

Tabak wird in mehr als 30 Ländern der Welt angebaut und nach der Ernte mehrere Wochen lang getrocknet. Anschließend durchlaufen die Tabakblätter verschiedener Sorten, wie z. B. Virginia und Burley, den Prozess der Grünblattverarbeitung: Sie werden befeuchtet und von Sand, Staub und Fremdkörpern befreit. Eine Maschine trennt die Blätter von den Blattrippen. In weiteren Schritten wird der Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks wieder reduziert. In Kartons reifen die Blätter bis zu zwei Jahre im Rohtabaklager, bis sie ihr volles Aroma erreichen. Garbuio entwickelt, produziert und liefert verschiedene Anlagen und eine umfangreiche Ausrüstung für die Grünblattverarbeitung. Zahlreiche dieser Maschinen sind in Prozesslinien weltweit im Einsatz und sorgen dafür, dass bis zu 12.000 Kilogramm Tabakblätter pro Stunde verarbeitet werden können.

Verarbeitung

An jeder Station gut aufgestellt

Zerteilen

Trennung erwünscht

Zwei Jahre waren sie auf engstem Raum zusammen, jetzt werden sie langsam getrennt: Der sogenannte Slicer zerteilt die Rohtabakballen in einem ersten Schritt in kleinere Scheiben. So sind sie vorbereitet für den nächsten Schritt in der Tabakkonditionierung.

Schließen

Lösen und Konditionieren

Geschmeidig und geschmackvoll

Die Tabakkonditionierung und das Casing legen den Grundstein für eine gleichbleibend hohe Zigarettenqualität und für reibungslose Produktionsprozesse, die später folgen. In der Konditioniertrommel wird der trockene Rohtabak mit Wasser und Wasserdampf gelöst, geschmeidig gemacht von 10 auf 21 Prozent angefeuchtet. Dadurch öffnen sich die Poren der einzelnen Tabakblätter und sind bereit für den nächsten Schritt.

Schließen

Entfernen

Nach den kleinsten Dingen fischen

Auch wenn es noch so winzig ist – das kleinste Teilchen im Tabak, das dort nicht hingehört, kann Aussehen und Geschmack einer Zigarette mindern. Mit einer Reihe von Systemen kann der Tabak daraufhin untersucht werden. Magnete, Förderbänder mit Sieben, Separatoren, Metalldetektoren und hochentwickelte optische Erkennungssysteme sind einige davon. Sie alle sorgen dafür, dass all das Material, das mit Tabak nichts zu tun hat, sicher entfernt wird.

Schließen

Qualität vom Feinsten

Schließen

Soßieren

Riecht und schmeckt gut

Bei diesem Prozessschritt werden die Blätter mit Naturaromen in der Casing-Trommel besprüht und Tabakblätter somit soßiert. Dabei werden die Soße (Casing) und das im Casing enthaltene Wasser auf den bereits erwärmten Tabak aufgesprüht. Hierbei ist es wichtig, dass Casing immer warm auf warmen Tabak gegeben wird, damit es durch die Poren der Blattoberfläche ins Blattinnere eindringen kann. Die sogenannte Soße ist eine stark zuckerhaltige Flüssigkeit, die z. B. Glycerin und Extrakte von Lakritze, Schokolade, Pflaumen und Feigen enthält.


Schließen

Walzen

Flacher als eine Flunder

Zum Tabakblatt gehört die Rippe, also die Stängel vom Blatt. Sie ist arm an Nikotin und Zucker und daher besonders gefragt, wenn es um die Herstellung leichter, nikotinarmer Zigaretten geht. Sie verfügt über eine hohe Füllkraft und ist daher in der Zigarettenproduktion unverzichtbar. Werden die Rippen gewalzt, lässt sich die Struktur der expandierten Fasern günstig beeinflussen. Das bedeutet: Die Zigarettenmaschinen können die Rippen besser verarbeiten und die Qualität der Zigaretten profitiert ebenfalls.

Schließen

Schneiden

Eine scharfe Sache

Sind die Tabakblätter optimal gemischt, kommen sie unters Messer. Die Schneidwerkzeuge müssen stets extrem scharf und sauber sein, denn das hat einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Endmischung. Aber auch die Präzision erhöht sich und es entsteht weniger Staub. Hierfür sind Tabakschneider im Portfolio, bei denen die Messer entsprechend ihrer Abnutzung automatisch geschärft werden. Sie können bis zu zwölf Tonnen Tabakfeinschnitt und drei Tonnen Blattstängel pro Stunde verarbeiten.

Schließen

Expandieren

Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Der Tabak wird nun schlagartig auf eine Temperatur über dem Siedepunkt des Wassers erhitzt, wobei Dampf auf dem Tabak kondensiert und die Erwärmung forciert. Der schnelle Temperaturaufstieg bewirkt, dass sich das Wasser in den Tabakzellen ausdehnt. Dadurch expandiert der Tabak und erlangt eine höhere Füllkraft. Gleichzeitig erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt von 21 auf ca. 25 Prozent. Für den Tabak geht es danach in den Trockner.

Schließen

Trocknen

Schnelles Trocknen

Die Trocknung des Tabaks erfolgt unmittelbar nach der Expansion blitzartig in einem bis zu 300 Grad heißen Heißdampfstrom mit nur noch geringem Sauerstoffanteil. Durch diesen schnellen Prozess wird der Tabak schonend getrocknet. Die Ausdehnung der Zellen im vorherigen Schritt wird so in vollem Umfang erhalten. Der gewünschte Feuchtigkeitsgehalt fällt dann von 25 auf 13 Prozent.

Schließen

Kühlen

Kühlung gegen Kollaps

Nach der Trocknung wird der Tabak gekühlt. Warum ist das wichtig? Erstens: Weil eine schnelle Kühlung dazu beiträgt, den im Trockner erzielten Füllkraftgewinn zu stabilisieren. Zweitens: Weil getrockneter Tabak kalt in die Flavor-Trommel gelangen soll. Nur dann ist sichergestellt, dass es nicht zu einem unkontrollierten Aromaverlust kommt.

Schließen

Aromatisieren

Letzter Geschmacksschliff on top

Der letzte Schritt der Tabakvorbereitung. Aromastoffe werden gleichmäßig auf den Schnitttabak gesprüht. Sie sorgen für den unverwechselbaren Duft beim Öffnen einer Zigarettenpackung. Dem geschnittenen Füllstoff wird sein charakteristischer Geschmack verliehen. Während der Verarbeitung wird das Produkt schonend gemischt.

Schließen

Optimale Produktlösungen

Schließen

Logistik

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Entpacken

Her mit dem Tabak

Bevor es losgehen kann, heißt es auspacken. Die Tabakblätter erreichen in der Regel in 200-Kilogramm-Kartons oder Ballen die Zigarettenfabriken. Jetzt heißt es: Weg mit der Kartonage. Die Entpackstation ist schnell, zuverlässig und flexibel. Mit ihr lassen sich bis zu 48 Kartons pro Stunde entpacken – macht bis zu 12.000 Kilogramm Tabak. Die Maschine ist extrem wartungsarm und lässt sich bequem auf verschiedene Kartontypen umstellen.

Schließen

Kistenabfüllung

Immer flexibel bleiben

Wer seine Zigarettenproduktion maximal flexibel planen möchte, setzt auf Füllstationen. An diesen Stationen werden Behälter oder Kartons schonend mit Schnitttabak befüllt. Aus ihnen kann der Tabak dann je nach Bedarf für die Produktion entnommen werden. Die Stationen sind unter anderem mit beweglichen Kippern oder Portalrobotern ausgestattet. Eine Lagerfläche und vollautomatische Logistikeinrichtungen gehören auch dazu.

Schließen

Beschickung

Perfekt füttern

Tabak in Hülle und Fülle –die Mischungen sind bereit zur Verarbeitung. Dafür, dass die Versorgung der Zigarettenmaschinen zuverlässig klappt, sorgen verschiedene Beschickungsanlagen. Diese sind direkt mit der Secondary verbunden. Tabak wird pneumatisch durch lange Rohrleitungen per Luft vom Beschicker zum Maker transportiert. Die Anlagen stellen ein reibungsloses und schonendes Beschicken sicher. Transportleistung und Luftgeschwindigkeit lassen sich exakt und vollautomatisch einstellen und kontrollieren.

Schließen

Fördern

Eine gute Reise

Vom Entpacken zum Sortieren. Vom Sortieren zum Trennen. Vom Trennen zum Befeuchten. Vom Befeuchten zum Mischen. Vom Mischen zum Schneiden. Vom Schneiden zum Trocknen. Vom Trocknen zum Kühlen. Vom Kühlen zum Mischen. Vom Mischen ins Lager. Das muss laufen wie am Schnürchen. Es stehen alle Arten von Förderern bereit – Förderbänder, Flachbandförderer, Muldenbandförderer, Schwerlastförderer, Vibrationsförderer, Förderer mit einer Sieblinie und bewegliche Förderer.

Schließen

Wiegen

Präzise Überwachung

Milliarden Zigaretten, und alle sollen die gleiche Tabakqualität und die gleiche Konsistenz aufweisen. Das ist kein Selbstgänger. Der sogenannte Tabakmassenstrom muss in der Primary daher präzise überwacht und dosiert werden. Diese Aufgabe übernehmen Dosierwaagen.

Schließen

Effiziente Logistikverfahren

Schließen

Lagern und Mischen

Mischen mit Multitalenten

Sorgfältiges Tabakmischen ist unverzichtbar. Nur so entstehen homogene und konsistente Blends, die über die Qualität einer Zigarette entscheiden und sie unverwechselbar machen. Die perfekte Tabakmischung entsteht in den Mischanlagen. Hierfür wurden wahre Multitalente entwickelt. Denn sie mischen nicht nur Tabak, sondern lassen sich zusätzlich als Lagersilos und als Puffer nutzen.

Schließen

Separieren

Trennung erwünscht

Die Kühlanlagen aus der Verarbeitung des Tabaks haben eine Doppelfunktion: sie entfernen zusätzlich größere Partikel aus dem Produktionsstrom, wie etwa Blattstängel. Das erhöht den Gesamtwirkungsgrad für die Entfernung unerwünschter Rippenstücke aus dem Schnitttabak. Weniger Partikel bedeutet auch weniger Unregelmäßigkeiten im Strangaufbau bei der Zigarettenfertigung und Vermeidung von Glutabfällen beim Rauchen.

Schließen

Entstaubung

Weg mit dem Staub

Das Aufbereiten und Veredeln von Tabak ist nicht zuletzt eine staubige Angelegenheit. An verschiedenen Stationen in der Primary sind Absaug- und Entstaubungssysteme gefragt. Unterstützt werden unsere Kunden mit effektiven Düsenfiltern und Zyklonen. Die Düsenfilter trennen den Staub, die Zyklone die festen Bestandteile aus der Luft. Beides wird dann gesammelt und gegebenenfalls weiterverwendet. Vom Entfernen der Verpackung bis zum Tabaktransport in der Primary ist gereinigte Luft garantiert.

Schließen

Automation

Maßgeschneiderte Automatisierungsstrategien

Hauni automatisiert Maschinen, Linien oder ganze Primary-Anlagen. Mit den besten Hardware- und Softwarekomponenten, die der Markt bietet. Unsere Teams beobachten die neuen Trends und arbeiten eng mit Kunden und Lieferanten zusammen. Auf dieser Basis entwickeln unsere Ingenieure die besten verfügbaren Automatisierungsstrategien.

Der Primary-Prozess

  • 3

    Verfahren

  • 38

    Verarbeitungsschritte

  • 126

    Maschinen & Anlagen

  • 6

    Logistikalternativen

Das könnte Sie auch interessieren

Flavor

Geschmackserlebnis auf hohem Niveau

Mehr

Messinstrumente

Immer die richtigen Maße

Mehr

Messinstrumente

Qualitätskontrolle für hohe Ansprüche

Mehr