Zehn Jahre Nachhaltigkeit

Mit der Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie übernimmt die Hauni Group seit 2010 Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Mitarbeitern und Kunden. Das Gesicht dieses Engagements ist Sustainability Manager Dirk H. Kronenberg.

Naturschutz hat bei Hauni Tradition: zum Beispiel beim Aktionstag „Wi mook dat“ im Naturschutzgebiet Fischbeker Heide.

Als es in einer ersten Arbeitsgruppe zum Thema Nachhaltigkeit bei Hauni vor zehn Jahren darum ging, Verantwortung für diesen Bereich zu übernehmen, hob Dirk H. Kronenberg sofort die Hand. „Ich war schon nach den ersten grundsätzlichen Überlegungen Feuer und Flamme für die damals noch weitgehend unbekannten Aufgaben“, erinnert sich Kronenberg, der zuvor als Abteilungsleiter Engineering in der Hauni Primary gearbeitet hatte. 2010 übernahm er die Stabsstelle als Sustainability Manager und damit auch die Entwicklung eines Nachhaltigkeitsprogramms als Kernbestandteil der Unternehmensstrategie der Hauni Group.

 

Für eine lebenswerte Zukunft
 

„Um als Unternehmen Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft zu übernehmen, in der ökonomische, ökologische und soziale Interessen möglichst im Gleichgewicht sind, umfasste unser Nachhaltigkeitsprogramm von Anfang an die fünf Handlungsfelder Produkte, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Verpflichtung“, erläutert Kronenberg, der von 2011 bis 2012 den berufsbegleitenden Masterstudiengang Corporate Responsible Management absolviert hat. „Die sich daraus ergebende Themenvielfalt haben wir über vielfältige Projekte und Aktivitäten nach und nach mit Leben gefüllt.“ Beispiele hierfür sind neben dem Bau eines eigenen Blockheizkraftwerkes die Ergänzung des betrieblichen Fuhrparks durch Elektroautos oder das regelmäßige Engagement von Mitarbeitern der Hauni Group in sozialen Projekten und im Umweltschutz.

 

Nachhaltigkeits-Performance rückt in den Blickpunkt
 

Dabei hat sich das Betätigungsfeld über die Jahre deutlich professionalisiert und die gesellschaftlich gestiegene Bedeutung der Thematik wirkt sich in vielen Ländern direkt auf die Aktivitäten von Unternehmen aus. Ein Beispiel hierfür ist das insbesondere bei großen Tabakkonzernen in den letzten Jahren steigende Interesse an der Nachhaltigkeits-Performance ihrer Zulieferer. „Unsere Kunden müssen sich gegenüber ihren Stakeholdern zunehmend rechtfertigen und verlangen deshalb auch von ihren Lieferanten, dass diese festgelegte Kriterien in den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz und Compliance erfüllen“, so Kronenberg. „Für uns macht sich jetzt bezahlt, dass wir bereits seit Jahren Nachhaltigkeit in unsere Geschäftsprozesse integrieren. Daher begrüßen wir die Aktivitäten unserer Kunden und sehen aktuellen und künftigen Nachweispflichten gelassen entgegen.“

Umgekehrt nimmt auch die Hauni Group die eigenen Lieferanten zunehmend in die Pflicht. „International sind Menschenrechte in der Lieferkette eines der großen Themen der kommenden Jahre“, erläutert Kronenberg. „Dass wir diese selbstverständlich an unseren Standorten beachten und eine entsprechende Situation bei unseren großen Lieferanten gesichert ist, reicht nicht mehr. Nicht zuletzt die erwarteten gesetzlichen Änderungen sorgen dafür, dass große und mittelständische Unternehmen künftig noch mehr Verantwortung für ihre Lieferkette übernehmen werden. Daran arbeiten wir gemeinsam mit unserem Einkauf intensiv und sind auch für strengere Regularien gut gerüstet.“

Weitere Informationen unter hauni.com/de/ueber-uns/nachhaltigkeit

Als Marktführer sehen wir uns in der Pflicht, Nachhaltigkeitsstrategien voranzutreiben.

Dirk H. Kronenberg

Sustainability Manager bei der Hauni Group