Excellence leben

Heiko Habedank kam vor zwei Jahren zur Hauni Group und verantwortet das Programm H.Excellence.

Das H.Excellence-Central-Team der Hauni Group (v.l.): Christian Ruge, Sören Nowak, Annika Rössel, Alexander Schmidt, Heiko Habedank und Henning Bendfeldt.

Kompakt
 

Herausforderung

Auch die Hauni Group setzt im Hinblick auf Qualität, Durchlaufzeiten, Liefertreue und Qualität auf einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung.


Lösung

Die seit Jahren über verschiedene Aktivitäten gelebte, kontinuierliche und dynamische Verbesserung sämtlicher Prozesse und Systeme hat die Hauni Group nun unter dem Begriff Hauni Group Excellence oder kurz H.Excellence zusammengefasst. Das Programm ersetzt bisherige KVP-Ansätze und dient dem Ausbau und der Weiterentwicklung der bisherigen Aktivitäten.

Wozu braucht die Hauni Group ein Programm wie H.Excellence?

Heiko Habedank: Weil auch für uns gilt, was wir unseren Kunden erzählen: Gerade in herausfordernden Zeiten ist kontinuierliche Verbesserung enorm wichtig. Es gilt, das zu verändern, was nicht so gut läuft, und das, was funktioniert, kontinuierlich zu optimieren. Kurz: alles, was allgemein unter Operational Excellence oder OPEX verstanden wird. Um dabei Erfolg zu haben, müssen wir bestehende Prozesse kritisch hinterfragen, verbessern und auf künftige Anforderungen ausrichten. Genau dafür steht H.Excellence.


Neuer Name, neue Ziele? Inwiefern verändert H.Excellence den Fokus der bisherigen Operational-Excellence-Bestrebungen in der Hauni Group?

Habedank: Es ist keineswegs alles neu. Unser klarer Fokus bleibt die kontinuierliche Verbesserung in den vier Zieldimensionen Qualität, Liefertreue, Durchlaufzeit und Produktivität. Was wir in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaut haben, behalten wir. Dazu zählen das engagierte Team der Lean-Experten und -Praktiker ebenso wie die zahlreichen Verbesserungsprojekte.

Im März 2019 ist die Operational-Excellence-Initiative K.Excellence gestartet, die in unserem Mutterkonzern Körber auf die konzernweite Einführung schlanker und effizienter Prozesse zielt. Diese Initiative haben wir genutzt, um uns zum einen innerhalb des Konzerns enger zu diesem Thema auszutauschen und gegenseitig voneinander zu profitieren.

Außerdem arbeiten wir daran, den Operational-Excellence-Gedanken in größerem Umfang und noch tiefer in allen Hauni-Unternehmensbereichen zu verankern. Daher gehören für uns neben kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen am Shopfloor auch entsprechende Projekte in den indirekten Bereichen wie Finance, Facility Management, F&E, Service oder IT dazu. Erfolgreiche Beispiele aus den letzten Monaten sind Verbesserungsprojekte in der Rechnungsabwicklung oder im Layout.


Woran arbeiten Sie im Rahmen von H.Excellence aktuell?

Habedank: Neben der Unterstützung der KVP-Organisation und diversen Verbesserungsprojekten liegt unser Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Training. Wir sind überzeugt davon, dass eine Lean-Transformation nur dann zum Erfolg wird, wenn man die Führungskräfte und Mitarbeiter nachhaltig qualifiziert.

Mit unserem E-Learning, praxisorientierten Trainings und Methodenanwendung am Arbeitsplatz haben wir dafür ein kompaktes Programm auf die Beine gestellt. Dabei haben alle Lean-Trainings einen konkreten Problembezug: Sie sind nicht nur theoretische Schulungen, sondern behandeln immer auch ein konkretes Problem, um das Erlernte direkt in der Praxis anzuwenden. Während der COVID-19-Krise haben wir unser Trainingsangebot mit einigen Schulungsvideos erweitert, um Weiterbildungsmöglichkeiten auch im Homeoffice bzw. beim mobilen Arbeiten anbieten zu können.